Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers ist Teil eines europäischen Konsortiums, das die Diagnose, Behandlung und Überwachung der Alzheimer-Krankheit verbessern will. Das Projekt ACCESS AD ist auf fünf Jahre angelegt und wird im Rahmen der Innovative Health Initiative (IHI) gefördert
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Fresenius Kabi und TQ Therapeutics schließen eine strategische Entwicklungsvereinbarung zur Zell- und Gentherapie. Fresenius Kabi erhält eine exklusive Lizenz für Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten mit der Zellselektionstechnologie von TQ. Ziel ist eine skalierbare, effizientere Zelltherapieproduktion und ein besserer, kostengünstiger Patientenzugang.
Ein kleines bayerisches Zelltherapie-Unternehmen will allen zeigen, dass diese hochindividuellen Fertigungsschritte auch schneller und günstiger zu haben sind. Noch ist es ein präklinisches Vorhaben, die Zellen während des Blutaustauschs mit Hilfe eines Gerätes direkt am Patienten zu modifizieren. Doch schon ist Fresenius Kabi hellhörig geworden und kooperiert. Ob die Anwendung der Zelltherapie bald schon zu einem viel einfacheren Routineverfahren, ähnlich der Dialyse, werden kann?
Dr. Charles Fuchs leitet die klinische Strategie- und Pipeline-Entwicklung der Tubulis GmbH in Planegg-Martinsried. Der ehemalige Roche-Manager wurde zum Chief Medical Officer ernannt und trat seine neue Position Anfang Januar an.
Hier darf man sich zweimal die Augen reiben, aber es stimmt: BioMed X startet mit der Harvard University ein Pilotprojekt für strukturierten Technologietransfer. Unter dem Programm XBridge bringt die Heidelberger Organisation Pharmaunternehmen gezielt mit Harvard-Forschungsgruppen zusammen. Ziel ist es, Industrie-Akademia-Kooperationen systematisch(er) anzubahnen.
Die Schweizer SOPHiA GENETICS (Nasdaq: SOPH) mit Sitz in Rolle (Genfersee, Waadt) meldet für Q4 und das Gesamtjahr 2025 zweistelliges Wachstum auf rund 77 Mio. US-Dollar (+cirka 18%). Für 2026 erwartet das KI-Diagnostikunternehmen ein Plus von 20–22%. Zudem kündigt SOPHiA einen CEO-Wechsel an: Ross Muken übernimmt im Juli 2026 vom Mitgründer Juri Camblong.
Healthcare-Spezialist SHS Capital (Tübingen) hat mit den weiteren Co-Investoren dem Verkauf von PathoQuest, dem französischen Laborspezialisten für NextGeneration-Sequencing an die US-amerikanische Charles River Laboratories Inc. Gruppe zugestimmt. Das Investment von SHS in die Franzosen habe sich dem Vernehmen nach dabei seit dem Einstieg 2022 im Wert verdoppelt.
Für BioNTech könnte 2026 zu einem der entscheidendsten Jahre seit dem pandemiebedingten Durchbruch werden. Die Pipeline ist breit, die Kasse prall gefüllt, die Partnerschaften sind zahlreich und die Perspektive reicht weit über das Jahr 2030 hinaus. Doch bei aller strategischen Vorbereitung entscheidet sich in den kommenden Monaten vor allem eines: Können die klinischen Daten die hohen Erwartungen an BioNTechs Krebsstrategie einlösen?
Bayer steigt bei diagnostischen Radiotracern für die molekulare Bildgebung ein und übernimmt dazu von dem US-amerikanischen Biotech-Unternehmen Attralus zwei diagnostische Radiotracer zur Erkennung der kardialen Amyloidose. Mit dem PET- und SPECT-Tracer steigt der Konzern erstmals gezielt in die Entwicklung krankheitsspezifischer Bildgebungsmarker ein.
Im Verbundprojekt AVATAR-Transfer soll eine praxistaugliche, voll funktionsfähige Plattform zur Verarbeitung von Gesundheitsdaten entstehen, abgestimmt auf den Bedarf der Wirtschaft. Das BMFTR-geförderte Folgeprojekt wird von einem Thüringer Konsortium umgesetzt, koordiniert von InfectoGnostics und der Navimatix GmbH.


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